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Kirsten Bruhn und Lucas Ludwig starten bei den Danish Open
gut in die neue Saison
Die Schwimmer der Nationalmannschaft starteten
traditionell ihre Saison vom 12. bis 14. März 2010 bei den Danish
Open in Esbjerg.
33 Teams aus 8 Nationen waren in Dänemark. Neben den Schwimmern der
Nationalmannschaft, gingen auch Nachwuchssportler aus Berlin,
Weimar, Nordrhein Westfalen und Bayern an den Start.
Oft waren die deutschen Athleten im Kampf um die Medaillen
allerdings unter sich, da zahlreiche Nationen ihre
Landesmeisterschaften zeitgleich durchführten. In der offenen Klasse
konnte das deutsche Team 11 x Gold, 11 x Silber und 9 x Bronze
gewinnen.
Erfolgreichste Teilnehmerin war die Paralympicssiegerin Kirsten
Bruhn (Neumünster) mit 5 x Gold und 1 x Silber.
Lucas Ludwig vom PSC Berlin gewann 2 x Gold und 1 x Bronze.
Die Ergebnisse konnten sich durchaus sehen lassen, wenn man bedenkt,
dass die Saison sehr lang war (EM im Oktober 2009;
Kurzbahnweltmeisterschaften im Dezember 2009) und die Ära der
Hightech–Schwimmbekleidung mit dem 31.12.2009 beendet wurde. Drei
Sportlerinnen konnten die geforderten Qualifikationszeiten für eine
Nominierung zur Weltmeisterschaft im August dieses Jahres erzielen,
vier verfehlten sie nur knapp und weitere liegen gut im „Fahrplan“.
13 neue Deutsche Rekorde wurden geschwommen.
In einem gemeinsamen Konditionierungslehrgang vom 25.03. - 08.04.10
werden weitere Grundlagen gelegt um das Leistungsniveau zu erhöhen.
Bei den British Open in Sheffield vom 16.-18.04.10 heißt es dann
erneut den Kampf um die Verbesserung der eigenen Bestleistungen
aufzunehmen, um dann bei den 24. Internationalen Deutschen
Meisterschaften vom 17. bis 20. Juni in Berlin fit zu sein.
Erstmalig starteten auch geistig behinderte Nachwuchsschwimmer
international und überzeugten mit persönlichen Bestleistungen und
dem Erreichen der Jugendqualifikationsnorm für die WM. Allerdings
steht hier noch die sehr aufwendige internationale Klassifikation
aus.

Foto (Reinhard Tank)
Kirsten Bruhn bei den Danish Open 2009.
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