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Beachvolleyball
Silber für Deutschland bei den
Beachmasters in Malaysia

Im Finale der
ersten Ambank Malaysia Beachvolleyball Masters musste sich das
deutsche Team nach einem knappen Match gegen Polen geschlagen geben.
Papageorgiou und seine drei Beacher freuen sich über Silber.
Deutschland spielte
im ersten Satz sicher auf und hatte bis zum 18:16 meistens die
Führung inne. Doch zum Satzende nutzte das Team die vielen
Möglichkeiten zum Satzgewinn nicht. Das im Turnierverlauf starke
Side-Out war in diesem Finale schwach. Fünfmal in Folge konnte aus
einer guten Annahme heraus nicht gepunktet werden. Damit gewannen
die Polen 21:18.
Satz 2 verlief
ähnlich. Eine Umstellung der Block- und Feldabwehr konnte die
Niederlage nicht mehr verhindern. Durch eine zu hohe
Eigenfehlerquote vergaben Vogel, Schiewe und Kampczyk die Chance auf
den Titelgewinn. Die Polen entschieden auch diesen Satz 21:18 für
sich und holten sich somit Gold.
Ein Trostpflaster aus
deutscher Sicht: Torben Schiewe erhielt eine Auszeichnung zum „most
valuable player“ im Turnier. Mit guten Aufschlägen, einer sicheren
Annahme, sauberem Zuspiel und starken Abwehraktionen überzeugte er
die Jury.
Trainer Athanasios
Papageorgiou und auch die Organisatoren zeigen sich zufrieden mit
dem Turnierverlauf und dem Niveau der Spiele. Ziel ist es,
Beachvolleyball als paralympische Disziplin einführen. Es folgen
weltweit weitere Beachmasters, um die Attraktivität dieser Sportart
im Behindertensport zu veröffentlichen. Im nächsten Jahr werden in
Deutschland (Bonn) Beachmasters ausgetragen. |