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Deutsche Meisterschaften Paracycling:
Doppelsieg für Bernd Jeffré / Jan Philip Ohm wird bester
Nachwuchsfahrer

Mit einem Doppelschlag wurde Bernd Jeffré (GC Nendorf) seiner
Favoritenrolle bei den Deutschen Meisterschaften der Handbiker am
15. und 16. Juli 2011 in Holzkirchen gerecht und gewann sowohl im
Einzelzeitfahren als auch im Straßenrennen den Titel. Der 20-jährige
Jan Philip Ohm war in beiden Konkurrenzen bester Nachwuchsfahrer,
während Jörg Pieper aufgrund einer Magen-Darm-Erkrankung nicht sein
volles Leistungspotenzial abrufen konnte.
Auf anspruchsvoller Strecke über 21,69 Kilometer lag Jeffré in einer
Zeit von 31:03,06 Minuten beim Kampf gegen die Uhr deutlich vor
Tobias Knecht (RTC Reute, 31:52,32 Min.) und seinem Teamkollegen
Patrick Gabriel (32:17,77 Min.). Jörg Pieper (GC
Nendorf/Team Sopur) und Vereinskollege Jan Philip Ohm
belegten mit 34:55,29 und 38:15,49 Minuten die Ränge acht und zehn.
Da Torben Bröer (GC Nendorf) in seiner Startklasse einziger
Teilnehmer war, ging er in der Konkurrenz der Frauen auf die Strecke
und fuhr nach 26:55,46 Minuten als Dritter über die Ziellinie. Mit
seiner Leistung sind sowohl Athlet als auch Trainer sehr zufrieden,
nicht zuletzt, weil Bröer sich nun Deutscher Meister nennen darf.
„Gegen die ersten beiden Frauen hatte er absolut keine Chance“,
sagte Trainer Dr. Ralf Lindschulten.

Im Straßenrennen deklassierte Bernd Jeffré zusammen mit dem
Cottbuser Stefan Bäumann die Konkurrenz. Nach 30 Kilometern konnte
Bäumann aber im Zielsprint nicht mehr mithalten und überquerte erst
kurz nach Jeffré die Ziellinie. Zuvor hatten beide Athleten auf dem
1,2 Kilometer langen Rundkurs alle anderen Teilnehmer mindestens
einmal überrundet. „Ich bin mit Bernds Leistung sehr zufrieden. Der
kurze Rundkurs mit vielen Beschleunigungen kam ihm nicht besonders
entgegen, da er sich zurzeit in der Vorbereitung auf die
Weltmeisterschaften befindet und viel Grundlagentraining
absolviert“, sagte Lindschulten. Dritter wurde Tobias Knecht mit
einem Abstand von über einer Runde.
Patrick Gabriel zeigte indessen, dass er sich sehr gut
weiterentwickelt. „Aufgrund der hohen Anfangsgeschwindigkeit, musste
ich schnell abreißen lassen“, bedauerte er. Mit seinem vierten Platz
hat er jedoch gezeigt, dass in Zukunft mit ihm zu rechnen ist.
Jörg Pieper belegte im Straßenrennen schließlich Platz acht und
wurde Dritter in seiner Startklasse.

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